Macht es dich glücklich? - hängengeblieben #000
Rückblick 06. März 2026 bis 24. Juni 2026
Ich habe in letzter Zeit viel über die Rubrik hängengeblieben nachgedacht und möchte sie entspannter organisieren. Frei nach Marie Kondos „Does it spark joy?“ musste ich feststellen: Die Rezensionen machen mir Spaß, aber manchmal sind es zu viele E-Mails und zu viel Kraft, alles in eine Rezension umzumünzen.
Bisher kam jedes Mal eine Mail, wenn ich eine Rezension zu Buch oder Film online gestellt habe. Mal mehr, mal weniger. Und nicht jede Kritik hat dich interessiert. Trotzdem bist du dabei geblieben, also gehe ich von einem grundsätzlichen Interesse aus. Deswegen ändere ich was, um es besser zu machen.
Meine Essays erscheinen alle zwei Wochen, mittwochs, in den ungeraden Kalenderwochen (zuletzt Abwesende Freunde). Neu: In den geraden Wochen bekommst du jetzt einen Bi-Weekly-Newsletter namens hängengeblieben, eine Rückschau auf alles, was ich in der Zwischenzeit gelesen, gesehen oder gehört habe.
Längere Rezensionen erscheinen weiterhin sofort auf Substack, in der App oder auf der Webseite. Du bekommst nur keine einzelne Mail mehr dafür. Stattdessen sammle ich sie alle zwei Wochen für dich, garniert mit dem einen oder anderen Gedankensplitter, der für einen eigenen Text zu klein wäre.
Wie bei einer guten Wochenzeitung gilt: Überscrollen uninteressanter Teile ist erlaubt. Du bekommst hier einen Blumenstrauß. Such dir aus, was dich interessiert.
Einmal werden diese Woche wirklich alle Kategorien vorkommen. Gibt es mal zu einer Kategorie nichts, was ich dir mitteilen möchte, dann bleibt die einfach weg. Simple as that! Und weißt du, was noch toll ist? Ich kann mich in diesem Format auch mal mit Gifs austoben. Also lasst uns loslegen mit Ausgabe 0!
Aktuell komme ich, auch aufgrund der ganzen Schreiberei, weniger zum Lesen. Umso mehr freut es mich, dass ich Robert Seethalers aktuelles Buch Die Straße nun fertig gelesen habe. Und was soll ich sagen? Es fühlt sich etwas wie zu Hause an. Diese typische Seethaler-Sprache. Durch seine Technik, die Straße als Mosaik aus Dialog-Fetzen entstehen zu lassen, entspinnt sich eine ganz andere Art des Geschichtenerzählens.
Bis dato wusste ich nicht, dass der Schauspieler Ethan Hawke schreibt. Auf das Buch Regeln für einen Ritter bin ich durch Zufall in einer Buchhandlung in Schwerin gestoßen und habe es jetzt vor Kurzem im Urlaub gelesen. Lebensweisheiten, die hunderte Jahre alt sein sollen… oder vielleicht nicht… sind immer noch gute Lebensweisheiten.
Diesen Monat habe ich so einiges im Kino gesehen! Langsam kommen die starken Kino-Sommermonate zurück. Disclosure Day ist ziemlich vorhersehbar. Quer durch die USA gejagt, alles klar, kaum Überraschungen. Und trotzdem: Ich kam mit einem richtig guten Gefühl aus dem Kino. Wie das zusammenpasst, erkläre ich in der Rezension.
Letzten Freitag ging es noch in den Neustarter The Death of Robin Hood, der versucht, einen düsteren Zeitgeist in diese sonst so positive Figur zu geben. Hugh Jackman gibt auf jeden Fall alles dafür. Das Drehbuch bleibt jedoch ein wenig hinter den Erwartungen zurück.
Nachgereicht habe ich dir noch meine Kritik zu Mandalorianer und Grogu, die es von dem Streamer auf die Leinwand schaffen. Ein niedliches Spektakel, das ich mir mit meinem Vater angesehen habe. Man spürt leider stark, dass es sich um eine gekürzte vierte Staffel zu handeln scheint.
Heute Abend werde ich mit Supergirl noch leichte Kost schauen, doch das ist genau das, was ich gerade gebrauchen kann. Die Kritik findest du dann die nächsten Tage (ohne Mail) auf Substack und im nächsten Newsletter.
Die ersten Episoden von Spider-Noir auf PrimeVideo sind gesehen. Was für eine großartige Idee, Nicolas Cage, der bereits im Animationsfilm die Spinne aus dem Noir sprechen durfte, hier eine Live-Performance hinlegen zu lassen. Ich schaue die Serie mit meiner Partnerin in Schwarz/Weiß. Gerade erst habe ich gelesen, dass Nic Cage selbst für die Farbvariante geworben hat, da er dem jüngeren Publikum das S/W nicht zutraut. Die monochrome Version, die sich am Original orientiert hätte es getan. Jetzt habe ich einfach nur FOMO und das Gefühl, ich muss es zweimal gucken. Insgesamt habe ich schon jetzt ein großartiges Gefühl zur Serie, die endlich mal wieder Marvel-Begeisterung in mir aufkommen lässt.
Ja, ich bin mir des komplexen Deals zwischen Sony und Marvel bewusst, mir ist egal, dass Peter Parker hier nicht Peter Parker, sondern Ben Riley heißt. Es geht um die Geschichte, Namen sind da austauschbar. Ich meine, wir machen hier schon einen Sprung in die Vergangenheit mit was sind da schon Namen?
Diese Kategorie wirst du vermutlich nicht oft sehen, ich wollte sie trotzdem gerne dabei haben. Zum Medienkonsum gehört das Zocken für mich dazu.
Ein kleiner Überblick
Nahezu jeden Montag treffe ich mich mit meiner „Crew“ in EAFC (der Nachfolge des jährlich erscheinenden FIFA) und zocke in (Pro-)Clubs. Das geht schon so jahrelang, und im letzten Jahr ist die Truppe ganz schön gewachsen. Einige lesen hier sogar mit ;)
Das Großartige an dem Modus? Jeder steuert einen eigenen Spieler und bei uns steuert meistens einer noch die Reste. In den letzten Wochen haben wir es fast geschafft, mit einer vollen Mannschaft zu spielen. Zu zehnt in der Party ist schon aufregend.
Ich zocke übrigens auf der Playstation 5. Dort habe ich auch den Titel The Division 2 für mich aufgewärmt. Naja, eigentlich habe ich mich vor ein paar Wochen reinquatschen lassen, doch noch die Platin zu holen. Der Third-Person-Shooter spielt in einem von Tom Clancy erdachten Szenario. Der zweite Teil spielt nach einer Pandemie (da war man seiner Zeit voraus), die noch deutlich apokalyptischer als die echte Corona-Pandemie war. Richtig Spaß macht das Spiel erst zu zweit oder mit mehreren. Ob ich wirklich noch bis zur Platin-Trophäe durchhalte, bin ich mir nicht mehr sicher. Mein Kumpel ist schon wieder abgesprungen, weil fertig, taucht mir zuliebe jedoch immer mal wieder auf. Alleine fehlt mir die Lust, weiterzumachen.
Wie empfiehlt man hier einen Podcast, der keine eigene Seite hat? Okay, ich gebe nach, es gibt eine Spotify-Einbettung.
Ich schreibe selbst Rezensionen und habe das vor Jahren schon mal geschrieben. Bei „Zwei wie Pech und Schwafel“ reden zwei ausgewiesene Experten, die sich auch manchmal so herrlich uneins sind, und zeigen, dass ganz unterschiedliche Typen auch gute Buddys sein können. Mein Magic Moment war allerdings, als mir klar wurde, dass ich genau bei Digital Movie anfing, als Robert Hofmann dort aufhörte. Die Geschichte, in der ich fast mal mit einer heutigen Kritiker-Größe zusammengearbeitet hätte. Aber wer weiß, vielleicht wird das ja noch mal was ;)
Meine Musik des Moments? Grace Potter ist immer noch toll, das Album als Grace Potter & The Nocturnals hat sich jedoch nachhaltig bei mir eingebrannt. Der Groove schiebt mich einfach nach vorn. Stellvertretend (vielleicht aufgrund des Wetters) möchte ich dir einmal die Tracks Hot Summer Night und Medicine zuwerfen. Ich bin gespannt, was du von ihr hälst.
In meinem letzten Essay habe ich geschrieben, dass wir als Menschen wie Planeten sind und uns auf unseren Umlaufbahnen immer wieder begegnen. Damit sind Social Media und Substack so etwas wie der Kosmos, in dem wir existieren.
Und da passieren immer wieder Dinge, die ich spannend finde oder dir einfach nur erzählen will. The Pink Lemon empfehle ich hier ja schon länger aktiv über die Substack-Empfehlungsfunktion. Wer sich noch nicht mit ihr beschäftigt hat, sollte einen Blick riskieren. Es könnte dir die Augen öffnen. Irgendwo hatte ich mal in einer Note geschrieben, dass sie Banger-Texte über das Patriarchat und Feminismus (und so vieles mehr).
Da stehe ich auch jetzt noch zu, die Note habe ich jedoch noch nicht wiedergefunden.
Und falls du hübsche Bilder magst, und seien wir ehrlich: Natürlich tun wir das. Solltest du mal bei Mulinarius Berlin 💛 vorbeischauen. Da gibt es ohne Ende Fotos von einer Stadt in Perspektiven, die sie immer wieder neu faszinierend und erlebbar machen. Scrollt doch mal durch den Feed bei ihm.
Und was jetzt? Nun ist die Ausgabe endlich vorbei. Das ist ein ganz schön wilder Ritt, oder? Hat es dir gefallen? Hast du Vorschläge? Lass es mich in den Kommentaren wissen.
So, das war Ausgabe #000. Irgendwie eine wilde Fahrt, das wird sich die nächsten Wochen schon finden, und wie Bernie Sanders bereits sagte:
PS: Hast du eigentlich schon mitbekommen, dass „Das angebrochene Leben“ mit seinen Essays jetzt bei Spotify verfügbar ist? Und nein, ich habe keine Ahnung, warum die Hintergrundfarbe in diesem interessanten Ton ist. Klingt trotzdem gut, sag’ ich dir ;)


















Dankeschön für die Erwähnung 🫶❤️🫶