Es gibt genug Menschen, die dir erklären, wie das Leben funktioniert. Ich gehöre nicht dazu.
Wir haben alle so ein Leben, das irgendwie angebrochen rumsteht. Nicht kaputt. Nicht fertig. Einfach angebrochen. Darüber schreibe ich, alle zwei Wochen, in Essays aus der Lebensmitte.
Der Moment, in dem jemand neben dir weint und du nicht weißt, ob du etwas sagen darfst. Der Nachmittag, den du genossen hast und trotzdem niemandem erzählst. Der Freund, von dem du seit Monaten nichts hörst und bei dem du dich fragst, ob es an dir liegt.
Ich löse das nicht auf. Ich komme nur so weit, wie ich selbst gekommen bin, und schreibe auf, was ich unterwegs gesehen habe.
Vielleicht findest du dich darin wieder.
Wer hier schreibt: Kay Puppa
Ich bin Kay Puppa, Anfang vierzig, aus Hamburg, hauptberuflich Teamleiter in einer Versicherung.
Geschrieben habe ich eigentlich immer. Im Deutsch-Leistungskurs fragte mich mein Lehrer, ob ich das wirklich will. Meine Texte fand er dann gut. Einen Notenpunkt zog er trotzdem jedes Mal ab, für die Rechtschreibung. Vor zwanzig Jahren schrieb ich Kritiken für digital-movie.de und das Blu-ray Disc Magazin, dann fehlte mir der Mut weiterzumachen, und ich wurde Versicherungskaufmann. Später, nebenbei, Geschmacksbeschreibungen für seltene Whiskys, Rums und Liköre.
Und dann, still und für mich allein: 37 Essays. Sie stehen als Unikat-Buch in meinem Regal, weil kein Verleger der Erde einen Unbekannten mit einem Essayband auf den Markt bringt. Geschrieben habe ich sie trotzdem gern. Sie haben mir den Mut gegeben, es hier noch einmal zu versuchen.
Die Texte, die du hier findest, stammen nicht aus diesem Buch. Ich bin nicht mehr derselbe, der sie geschrieben hat.
Was dich erwartet
angebrochen — die Essays. Alle zwei Wochen, mittwochs um 7 Uhr.
hängengeblieben — der Digest, in den Wochen dazwischen. Gedankensplitter, Fundstücke, Verweise auf das, was ich gelesen und gesehen habe.
besprochen — meine Rezensionen zu Büchern, Filmen und Serien. Diese Rubrik ist standardmäßig ausgeschaltet.Wenn du sie per Mail willst, musst du sie selbst einschalten.
abgespielt — der Audio-Essay. Jeder Text, von mir gelesen. Für alle, die lieber hören.
rausgefallen — alles, was in keine der anderen Rubriken passt.
Was du selbst einstellen kannst
Du entscheidest, was in deinem Postfach landet. Kein Algorithmus, kein Lärm, aber auch kein Alles-oder-nichts.
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Was dich das alles kostet
Grundsätzlich: Nichts. Nur deine Zeit und deine Gedanken.
Du kannst mich aber unterstützen, wenn du das möchtest, schau mal hier bei: Warum abonnieren?
Zu den besonderen Menschen, die mich als Angebrochen Ultra unterstützen gehört seit erster Stunde Simon M. Jahr. Und dann ist da jetzt noch Börni, der hier seit wirklich Anfang an abonniert ist. Zusätzlich unterstützt mich eine Person, die hier nicht genannt werden möchte.
Danke, das Ihr an mein Traum vom Jahres-Magazin glaubt und Das angebrochene Leben mit deinem Abo unterstützt unterstützt.
Kommentare und Widerspruch erwünscht
Meine Texte enden selten mit einer Antwort. Das ist keine Bescheidenheit, ich habe sie schlicht oft nicht. Was ich habe, sind Kommentare, und ich antworte derzeit noch auf so gut wie jeden. Weil es noch geht.
Wenn du also anderer Meinung bist, schreib es hin. Der beste Satz, den ich in diesem Jahr gelesen habe, stand in einer Antwort auf eine meiner Nachrichten, nicht in einem meiner Texte.
Ich lese auf Lesebühnen in Hamburg
Gelesen habe ich bei der Altonale und im KulturWerk Rahlstedt. Im September stehe ich in der Lesebühne der Textfabrique51, im Dezember beim Honey Slam.
Beruflich rede ich ständig vor Menschen. Trotzdem bin ich vor jeder Lesung so aufgeregt, dass ich mir vornehme, es nie wieder zu tun. Eigene Sätze laut zu sagen ist ein anderes Kaliber.
Bisher waren es Hamburger Bühnen. Das muss so nicht bleiben. Du machst eine Lesebühne, einen Abend, ein Format, egal in welcher Stadt? Frag mich. Per hier auf Substack oder an kay@dasangebrocheneleben.de.
Falls du einen Einstieg suchst:
Diese Publikation wird betrieben von Kay Puppa. Rechtliche Angaben findest du im Impressum.




