Und ich finde es erstaunlich dass es soviel unterbewussten, entschuldigung, scheiß gibt um Filme zu bewerten, bzw sich zu entscheiden ihn überhaupt anzuschauen.
Ich sehe es wie Stabenwelt, ich möchte unterhalten werden, da ist es mir egal ob die Hauptfigur Weiblich, männlich, schwarz, weiß, bunt oder ein Tier ist.
Und es muss wirklich aufhören dass man sich Männlichkeit verdienen „muss“!
Und natürlich hat Supermans Anzug keinerlei Schäden, weil sein bioelektrisches Feld auch die Klamotten schützt. Ist doch logisch :)
Btw: der Anzug geht bei Superman vs Ali, Warworld Saga oder For Tomorrow durchaus kaputt. Meist aber wegen roter Sonne. Am häufigsten leidet der Umhang, der ist weit genug weg vom Körper :)
Schön das du die Erklärung mitlieferst. Aus Fansicht natürlich alles klar… genauso wie die Ohrring-Diskussion. Nur bei ihr wird gefragt, weil Ohrringe 🤷♂️
Ich kenne mich mit den Comics ehrlich gesagt nicht so tief aus. Komme über die Filme jeweils und recherchiere dann über die Vorlage. Du nennst hier Titel von Comics oder?
Exakt. Ich spreche von Comics - ich komme aus der Richtung zu den Filmen und freue mich immer, wenn etwas gut umgesetzt wird.
Ein Punkt, der mir bei Filmen ausreicht: Wurde ich unterhalten, hat es Spaß gemacht? Konnte ich was Neues lernen oder mal über etwas nachdenken.
Ob Supergirl also Ohrringe trägt oder sexy genug ist, interessiert mich an der Stelle absolut nicht (ich ticke da aber auch anders, tatsächlich fand ich bspw die weiblichen Ghostbuster grandios, bin dennoch ein Anhänger der ursprünglichen Truppe)
Ich Feier deine Analyse. Ich hab mich damit noch nie beschäftigt und würde jetzt mal sagen, wundert tut es einem ja nicht.
Hast du damals den Film Ballerina/John Whick gesehen? Der ist so gut einfach und als ich mir damals die Kommentare durchgelesen hatte auf YouTube, stand da eigentlich nur sowas wie: Keanu Reeves ist nur kurz dabei. Als wäre das der Kern des Filmes.
ich dachte ich hätte dir schon lange geantwortet... Ballerina habe ich noch nicht gesehen. Ich brauch immer eine bestimmte Stimmung für die lange John-Wick-Welt Action.
Aber ich glaube es dir blind, dass das so ist. Menschen sind komisch... ich mein der Film hieß nicht mal John Wick, sonder trägt den Namen nur versteckt als "Eine Geschichte aus der Welt von John Wick"... Leute ey...
Wow- was für eine tiefe Analyse! Ich finde du hast es richtig gut geschafft ein so komplexes und von dir ja auch mit Studien untermauertes Thema so bildlich rüberzubringen! Danke dir Kay🫶
Es mag vielleicht auch daran liegen, dass Comics ein vor allem von Männern konsumiertes (und hergestelltes) Medium sind. Die Erwartungen an das Frauenbild entsprechen bei vielen Lesern (die in ihrer Kindheit mit dem Medium aufgewachsen sind) noch denen aus den 80er- und 90er-Jahren. Und da war der Held im Comic ein Mann, Frauen waren vor allem dafür da, gerettet zu werden (und sie durften natürlich auch gerne gut aussehen).
Heute gehen genau diese Menschen ins Comic-Kino und freuen sich, die Helden ihrer Jugend endlich "in echt" sehen zu können. Und sie sind dann enttäuscht, dass die Filme heute (gottseidank) ein anderes Frauenbild zeigen.
Was ich sagen will: Ich glaube, das Problem ist eine Ziel- und Interessierten-Gruppe, die gelernt hat, dass es im Medium Comic kein sehr modernes Frauenbild gibt – und dann natürlich enttäuscht ist, wenn die Filme nicht den Erwartungen entsprechen, die mit in den Kinosaal gebracht wurden.
Mir ging es übrigens auch beim "neuen" Superman so. Ich verstehe, dass Menschen den Film mögen können. Mir hat er nicht gefallen, weil der Charakter Superman bei mir viel pathetischer und ernster abgespeichert ist.
Kurzer Disclaimer: Ich will damit nicht sagen, dass das gut ist. Denke nur, dass es schwierig ist, von der Rezeption eines Superhelden-Films auf die Gesamtgesellschaft zu reflektieren. Weil viele Menschen Superhelden-Filme einfach per se schon nicht gut finden - und sich in dieser Gruppe der Superhelden-Fans vielleicht einfach viele Menschen mit einem Frauenbild finden, das mal wieder aktualisiert werden müsste.
bei einigen Punkten stimme ich dir zu. Und ich glaube auch, dass es bei dem Comic-Publikum besonders stark vertreten ist. Alleine Comics wie Witchblade habe ja ein unrealistisches Frauenbild geprägt, aber eigentlich alles aus den 90ern...
Doch die Studie auf die ich mich Stütze schränkt nicht explizit auf Comicverfilmungen ein. Zusätzlich ist ein weiteres Beispiel Ghostbusters gewesen, da gab es im Vorfeld keine Comicverfilmung... Und keine besonders starken Männerbilder... (Besonders Sigourney Weavers Figur war sogar eine ungewöhnlich fortschrittliche Frauenrolle zu der Zeit).
Tolle Analyse.
Und ich finde es erstaunlich dass es soviel unterbewussten, entschuldigung, scheiß gibt um Filme zu bewerten, bzw sich zu entscheiden ihn überhaupt anzuschauen.
Ich sehe es wie Stabenwelt, ich möchte unterhalten werden, da ist es mir egal ob die Hauptfigur Weiblich, männlich, schwarz, weiß, bunt oder ein Tier ist.
Und es muss wirklich aufhören dass man sich Männlichkeit verdienen „muss“!
Danke für diese ausführliche Analyse! Das hat mir nochmal einen neuen Blick auf IMDB-Bewertungen geschenkt.
Sehr guter Artikel, Kay! 🤩 Die Analyse gefällt mir sehr gut. Ich mag ja Statistiken und Zahlen um Misogynie zu entlarven haha
Coole Anlayse!
Und natürlich hat Supermans Anzug keinerlei Schäden, weil sein bioelektrisches Feld auch die Klamotten schützt. Ist doch logisch :)
Btw: der Anzug geht bei Superman vs Ali, Warworld Saga oder For Tomorrow durchaus kaputt. Meist aber wegen roter Sonne. Am häufigsten leidet der Umhang, der ist weit genug weg vom Körper :)
Schön das du die Erklärung mitlieferst. Aus Fansicht natürlich alles klar… genauso wie die Ohrring-Diskussion. Nur bei ihr wird gefragt, weil Ohrringe 🤷♂️
Ich kenne mich mit den Comics ehrlich gesagt nicht so tief aus. Komme über die Filme jeweils und recherchiere dann über die Vorlage. Du nennst hier Titel von Comics oder?
:)
Exakt. Ich spreche von Comics - ich komme aus der Richtung zu den Filmen und freue mich immer, wenn etwas gut umgesetzt wird.
Ein Punkt, der mir bei Filmen ausreicht: Wurde ich unterhalten, hat es Spaß gemacht? Konnte ich was Neues lernen oder mal über etwas nachdenken.
Ob Supergirl also Ohrringe trägt oder sexy genug ist, interessiert mich an der Stelle absolut nicht (ich ticke da aber auch anders, tatsächlich fand ich bspw die weiblichen Ghostbuster grandios, bin dennoch ein Anhänger der ursprünglichen Truppe)
Ich Feier deine Analyse. Ich hab mich damit noch nie beschäftigt und würde jetzt mal sagen, wundert tut es einem ja nicht.
Hast du damals den Film Ballerina/John Whick gesehen? Der ist so gut einfach und als ich mir damals die Kommentare durchgelesen hatte auf YouTube, stand da eigentlich nur sowas wie: Keanu Reeves ist nur kurz dabei. Als wäre das der Kern des Filmes.
Danke dir für deine Einordnung! ☺️
Hallo Franka,
ich dachte ich hätte dir schon lange geantwortet... Ballerina habe ich noch nicht gesehen. Ich brauch immer eine bestimmte Stimmung für die lange John-Wick-Welt Action.
Aber ich glaube es dir blind, dass das so ist. Menschen sind komisch... ich mein der Film hieß nicht mal John Wick, sonder trägt den Namen nur versteckt als "Eine Geschichte aus der Welt von John Wick"... Leute ey...
Wow- was für eine tiefe Analyse! Ich finde du hast es richtig gut geschafft ein so komplexes und von dir ja auch mit Studien untermauertes Thema so bildlich rüberzubringen! Danke dir Kay🫶
Hallo Selina!
Schön das es dir gefällt und du sogar ein Abo dagelassen hast :)
Es mag vielleicht auch daran liegen, dass Comics ein vor allem von Männern konsumiertes (und hergestelltes) Medium sind. Die Erwartungen an das Frauenbild entsprechen bei vielen Lesern (die in ihrer Kindheit mit dem Medium aufgewachsen sind) noch denen aus den 80er- und 90er-Jahren. Und da war der Held im Comic ein Mann, Frauen waren vor allem dafür da, gerettet zu werden (und sie durften natürlich auch gerne gut aussehen).
Heute gehen genau diese Menschen ins Comic-Kino und freuen sich, die Helden ihrer Jugend endlich "in echt" sehen zu können. Und sie sind dann enttäuscht, dass die Filme heute (gottseidank) ein anderes Frauenbild zeigen.
Was ich sagen will: Ich glaube, das Problem ist eine Ziel- und Interessierten-Gruppe, die gelernt hat, dass es im Medium Comic kein sehr modernes Frauenbild gibt – und dann natürlich enttäuscht ist, wenn die Filme nicht den Erwartungen entsprechen, die mit in den Kinosaal gebracht wurden.
Mir ging es übrigens auch beim "neuen" Superman so. Ich verstehe, dass Menschen den Film mögen können. Mir hat er nicht gefallen, weil der Charakter Superman bei mir viel pathetischer und ernster abgespeichert ist.
Kurzer Disclaimer: Ich will damit nicht sagen, dass das gut ist. Denke nur, dass es schwierig ist, von der Rezeption eines Superhelden-Films auf die Gesamtgesellschaft zu reflektieren. Weil viele Menschen Superhelden-Filme einfach per se schon nicht gut finden - und sich in dieser Gruppe der Superhelden-Fans vielleicht einfach viele Menschen mit einem Frauenbild finden, das mal wieder aktualisiert werden müsste.
Hallo Martin,
bei einigen Punkten stimme ich dir zu. Und ich glaube auch, dass es bei dem Comic-Publikum besonders stark vertreten ist. Alleine Comics wie Witchblade habe ja ein unrealistisches Frauenbild geprägt, aber eigentlich alles aus den 90ern...
Doch die Studie auf die ich mich Stütze schränkt nicht explizit auf Comicverfilmungen ein. Zusätzlich ist ein weiteres Beispiel Ghostbusters gewesen, da gab es im Vorfeld keine Comicverfilmung... Und keine besonders starken Männerbilder... (Besonders Sigourney Weavers Figur war sogar eine ungewöhnlich fortschrittliche Frauenrolle zu der Zeit).