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Avatar von Take One Weekly

Lieber Kay,

ich habe mir deinen Text vorlesen lassen und finde, du hast das ganz toll gemacht und eine sehr angenehme Vorleserstimme. (Ich liebe Podcasts)

Ich komme aus einer Autoliebhaberfamilie. der Volvo V70 war der große Stolz meines Vaters und es wurde nie die Frage erhoben, jemals mit dem Zug zu reisen. ich selber habe zu meinem 18. Geburtstag einen Ford Fiesta bekommen, obwohl wir in Berlin gelebt haben. Ein Auto gehörte eben zum Erwachsensein. Für mich war das immer der pure Luxus, entscheiden zu können, ob ich in vollgestopfte U-Bahnen steige oder entspannt meine Lieblingsplaylist höre und mich über den Verkehr aufregen kann, ohne dass es jemand mitbekommt. als dann dieses Auto keinen tüv mehr bekam, war das die Zeit, wo Carsharing boombte. die Idee von: Ich kann nüchtern zur Bar und betrunken mit dem Taxi zurück, ohne mir jemals wieder Gedanken um das geparkte Auto zu machen, ist ein toller! ist es eine Generationsfrage? die Alternative, die Zugromantik, ist ja leider nicht wirklich realistisch, aufgrund, wie du schon erwähnst, der Preise, der Verspätungen, ich würde gerne noch erwähnen, wie voll Züge werden können ... aber wir finden sie in Filmen und büchern, also vielleicht gibt es hoffnung... danke für deinen austausch :)

Avatar von Simon Jahr

Erstaunlich, ich bin selbst kein großer Autoliebhaber, bin da eher wie deine Partnerin. Aber so beschrieben, habe ich das Freiheitsgefühl trotzdem gespürt.

Bei mir kam die Umstellung auf Öffis von außen, als die Dienstwagen abgeschafft wurden. Jetzt nehme ich nur noch hin und wieder, aber immer sehr gerne, den Nissan Note von meinen Eltern.

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