ACHTUNG: SPÄTESTENS HIER EINKLAPPEN WENN IHR KEINE SPOILER WOLLT.
Das finde ich super spannend Kat! Ich war ja gar nicht drin und für mich fühlte es sich wirklich neu und originell an. Wie stehst du zu der Ebene, was die Backrooms sind? Gute Idee? Und vor allem: Lag ich mit meiner Recherche richtig, dass es das ursprünglich nicht gab?
räusper Ich als Expertin finde, dass der Film vor allem zwei Dinge sehr gut gelöst hat.
Erstens: Das ‚Monster‘ ist, so wie ich es verstanden habe, das Trauma der Personen selbst – eine Art Kopie ihrer selbst. Eine schlechte Kopie natürlich, weil die Backrooms das nicht perfekt imitieren können, wie wir oft sehen. Ich hatte große Angst, dass im Film ein absurdes Monster die Leute jagt, da auf diversen Plattformen die ursprüngliche Idee leider sehr verzerrt wurde. Zum Glück ist das hier nicht passiert.
Zweitens: Der Film hat sich Zeit gelassen, sodass auch Zuschauer, die das Backrooms-Konzept nicht kannten, sofort das richtige ‚Feeling‘ bekommen haben. Auch das ‚Clipping‘ wird zwar angedeutet, aber es passiert gar nicht im klassischen Sinne – sie finden einfach einen Durchgang. Was ich mich dabei gefragt habe: Ist die Therapeutin nicht vielleicht schon einmal in den Backrooms gewesen? Der Steinabdruck deutet für mich darauf hin. Für mich sind die Backrooms wie eine Art Limbus, in den man durch Zufall fallen kann; sie stehen für das Vergangene, das man nicht loslassen kann.
Noch kurz zu den Ebenen: Ursprünglich waren die Backrooms ja nur die Büroräume, aber dann ist das Konzept durch die Community massiv explodiert. Die Poolrooms mag ich persönlich auch sehr, die stammen meines Wissens nach von Jared Pike. Es wurde einfach zu einem sich entwickelnden Gemeinschaftsprojekt, das man kaum noch aufhalten konnte. Sorry für den Wortdurchfall!
(Außerdem möchte ich noch anmerken, dass die YouTube-Community unglaublich gute kurze Horrorfilme hervorbringt, wie etwa Lights Out oder Other Side of the Box.)
Vielleicht wäre das mal ein gutes Text-Projekt für dich, die YouTube Community und die guten kurz Horrorfilme :)
Ich mag es auch sehr, dass die Backrooms quasi zum Spiegel deines Traumas werden. Als sie drin war, wurde es ja zu ihrem Spiegel. Aber am Ende hängen alle Versionen der Menschen die drin waren zusammen. Das macht noch zusätzlich das Konzept eines gemeinschaftlichen Traumas greifbar, so wie eine große Verbindung zwischen den Menschen.
Ich hatte das mit dem. Handabdruck übrigens so verstanden, dass sie beim realen Abriss des Gebäudes das aus den Trümmern gerettet hat. Wobei ja der eine Bauarbeiter auf die Hände im Beton gezielt hatte... Könnte also sein, dass du recht hast. Für mich ist da auch der Gedanke, dass die Backrooms nach dir "rufen", wenn du ein Trauma hast. Das Licht hat ja beide sozusagen angelockt und geführt mit dem geflackert.
Stimmt, gute Idee! Man sieht in den Backrooms doch die Reste ihres Hauses und einen Handabdruck als sie es zum ersten Mal sieht. Und als Kind bei der Rückblende hatte ich auch das Gefühl das sie das schon kennt. Bzw. ihre Reaktion auf seine Erzählung war seltsam. Wer weiß! Auf jeden Fall ein guter Film. Der Ruf könnte durchaus auch ein Faktor sein.
Spannend, hab tatsächlich letzte Woche einen Artikel darüber gelesen - mit ein bisschen Info über die ganze Hintergrund-Story rund um das Internet Phänomän. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist aber eine gewisse "Demokratisierung" des Film-Bussines. Ich meine - ein "YouTuber" macht einen Film und kommt damit auf die Kinoleinwand? Das ist ja an sich schon eine Story ...
Fand die Rezension auch gut. Schau ihn trotzdem nicht (tbh, Horrorfilme reizen mich einfach überhaupt nicht ... war bei mir schon immer so)
Ich bin bis zu dem Wort Labyrinth gekommen und muss einfach kurz meine Lektüre unterbrechen.
Labyrinth und Irrgarten sind keine Synonyme. In einem Labyrinth kann man sich nicht verirren, weil es nur einen Weg und eine Richtung gibt. Was der Trailer und du meinen ist ein Irrgarten. Im Englischen wäre es Maze (wie in "Maze Runner"). Der Begriff, wird gemeinhin synonym verwendet, aber alle die bei "Labyrinth" zum Beispiel das in Chartres vor Augen haben, könnten irritiert sein.
Fand den Film richtig gut, mochte die Backrooms schon davor und war trotzdem begeistert was daraus wurde.
ACHTUNG: SPÄTESTENS HIER EINKLAPPEN WENN IHR KEINE SPOILER WOLLT.
Das finde ich super spannend Kat! Ich war ja gar nicht drin und für mich fühlte es sich wirklich neu und originell an. Wie stehst du zu der Ebene, was die Backrooms sind? Gute Idee? Und vor allem: Lag ich mit meiner Recherche richtig, dass es das ursprünglich nicht gab?
räusper Ich als Expertin finde, dass der Film vor allem zwei Dinge sehr gut gelöst hat.
Erstens: Das ‚Monster‘ ist, so wie ich es verstanden habe, das Trauma der Personen selbst – eine Art Kopie ihrer selbst. Eine schlechte Kopie natürlich, weil die Backrooms das nicht perfekt imitieren können, wie wir oft sehen. Ich hatte große Angst, dass im Film ein absurdes Monster die Leute jagt, da auf diversen Plattformen die ursprüngliche Idee leider sehr verzerrt wurde. Zum Glück ist das hier nicht passiert.
Zweitens: Der Film hat sich Zeit gelassen, sodass auch Zuschauer, die das Backrooms-Konzept nicht kannten, sofort das richtige ‚Feeling‘ bekommen haben. Auch das ‚Clipping‘ wird zwar angedeutet, aber es passiert gar nicht im klassischen Sinne – sie finden einfach einen Durchgang. Was ich mich dabei gefragt habe: Ist die Therapeutin nicht vielleicht schon einmal in den Backrooms gewesen? Der Steinabdruck deutet für mich darauf hin. Für mich sind die Backrooms wie eine Art Limbus, in den man durch Zufall fallen kann; sie stehen für das Vergangene, das man nicht loslassen kann.
Noch kurz zu den Ebenen: Ursprünglich waren die Backrooms ja nur die Büroräume, aber dann ist das Konzept durch die Community massiv explodiert. Die Poolrooms mag ich persönlich auch sehr, die stammen meines Wissens nach von Jared Pike. Es wurde einfach zu einem sich entwickelnden Gemeinschaftsprojekt, das man kaum noch aufhalten konnte. Sorry für den Wortdurchfall!
(Außerdem möchte ich noch anmerken, dass die YouTube-Community unglaublich gute kurze Horrorfilme hervorbringt, wie etwa Lights Out oder Other Side of the Box.)
Vielleicht wäre das mal ein gutes Text-Projekt für dich, die YouTube Community und die guten kurz Horrorfilme :)
Ich mag es auch sehr, dass die Backrooms quasi zum Spiegel deines Traumas werden. Als sie drin war, wurde es ja zu ihrem Spiegel. Aber am Ende hängen alle Versionen der Menschen die drin waren zusammen. Das macht noch zusätzlich das Konzept eines gemeinschaftlichen Traumas greifbar, so wie eine große Verbindung zwischen den Menschen.
Ich hatte das mit dem. Handabdruck übrigens so verstanden, dass sie beim realen Abriss des Gebäudes das aus den Trümmern gerettet hat. Wobei ja der eine Bauarbeiter auf die Hände im Beton gezielt hatte... Könnte also sein, dass du recht hast. Für mich ist da auch der Gedanke, dass die Backrooms nach dir "rufen", wenn du ein Trauma hast. Das Licht hat ja beide sozusagen angelockt und geführt mit dem geflackert.
Stimmt, gute Idee! Man sieht in den Backrooms doch die Reste ihres Hauses und einen Handabdruck als sie es zum ersten Mal sieht. Und als Kind bei der Rückblende hatte ich auch das Gefühl das sie das schon kennt. Bzw. ihre Reaktion auf seine Erzählung war seltsam. Wer weiß! Auf jeden Fall ein guter Film. Der Ruf könnte durchaus auch ein Faktor sein.
Danke fürs Rumnerden Kat :)
Spannend, hab tatsächlich letzte Woche einen Artikel darüber gelesen - mit ein bisschen Info über die ganze Hintergrund-Story rund um das Internet Phänomän. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist aber eine gewisse "Demokratisierung" des Film-Bussines. Ich meine - ein "YouTuber" macht einen Film und kommt damit auf die Kinoleinwand? Das ist ja an sich schon eine Story ...
Fand die Rezension auch gut. Schau ihn trotzdem nicht (tbh, Horrorfilme reizen mich einfach überhaupt nicht ... war bei mir schon immer so)
Ich bin bis zu dem Wort Labyrinth gekommen und muss einfach kurz meine Lektüre unterbrechen.
Labyrinth und Irrgarten sind keine Synonyme. In einem Labyrinth kann man sich nicht verirren, weil es nur einen Weg und eine Richtung gibt. Was der Trailer und du meinen ist ein Irrgarten. Im Englischen wäre es Maze (wie in "Maze Runner"). Der Begriff, wird gemeinhin synonym verwendet, aber alle die bei "Labyrinth" zum Beispiel das in Chartres vor Augen haben, könnten irritiert sein.
Sehr spannend. Da bin ich dem Verleih aufgesessen, der selbst in der Inhaltsangabe von labyrinthischen Räumen spricht.