hey, vielen Dank, lieber Kay schon wieder ein wunderschöner Text. Besonders gut gefällt mir. Der Vergleich mit dem Sonnensystem
Und ja das mit den Social Media ist auch so ein Punkt die Status Updates, die ich sage das hier ganz bewusst eingebildeten Freundschaften, die man da pflegt denn meistens sind es keine Freundschaften
Für Freundschaft braucht es schon ein bisschen mehr als digitalen Kontakt. Sicherlich man kann Kontakte aufbauen und aus dem einen oder anderen mögen sich dann auch Freundschaften entwickeln. Aber ja, wie gesagt aus meinem Verständnis heraus ist das bedeutet und Bedarf analoger Zeit und Wärme
aber aus meiner Erfahrung heraus ist es tatsächlich auch so. Freundschaft vergeht nicht. Also selbst wenn man über Jahre hinweg sich nicht sieht, nicht von sich hört und sich dann trifft, fühlt es sich immer an wie ab dem Moment, wo man sich als Freunde bezeichnet hat
Und aus der jetzigen Sicht mag das alles sehr beschwerlich und langsam klingen, aber es ist dennoch wunderschön. Ein Freund ist ein Freund und bleibt ein Freund.
Ich mag es auch nicht, wenn Leute bei Einladungen nicht wirklich zusagen und ich dann das Gefühl habe, sie kommen nur, weil sich nichts besseres ergeben hat.
Ich habe Freunde, die ich sehr selten sehe und wir hören auch nicht immerzu von einander. Aber wenn wir uns treffen, ist es, als wäre das letzte Mal gerade gestern gewesen. Trotzdem können wir uns aufeinander verlassen und wären im Notfall sofort für einander da.
Eine Schulfreundin meines Sohnes sprach einmal von Lebensweg-Begleitern. Menschen, denen man für einige Zeit nah ist, die dann aber wieder von der Bildfläche verschwinden. Ganz ohne Streit oder Uneinigkeiten, einfach, weil sich das Leben ändert.
Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass man 500 wahre Freunde haben kann, wie einem das Internet vorgaukelt. Vielleicht bin ich da aber auch altmodisch.
Ich freue mich jedes Mal über deine Texte. Die Themen passen in die Zeit und regen an, darüber nachzudenken und zu sprechen.
Toller Text - auch schön vorgelesen. Ich sag ja, du hast bei Veranstaltungen, die sich ums Vorlesen drehen, schon gewonnen, weil man dir einfach gerne zuhört.
Ich weiß schon, warum ich das Papier so schätze.. wenn sich jemand heutzutage hinsetzt und sich die Zeit nimmt für einen Menschen und mehrere Seiten auf Papier schreibt. Das ist immer eine Freude. Und wahrscheinlich gerade weil es heute kaum jemand macht sehr besonders.
Grüße von deinem Brieffreund, der auch immer mehr digital macht.. :)
Früher haben wir uns einfach "um 7 am Stein" getroffen, wenn wir Abends in die Stadt wollten - und dann kamen die Leute. Kein Whatsapp um 18:53 "Du ich schaffs nicht".
Ich glaube, das "ständig-on" Sein hat auch die Verbindlichkeit runtergeschraubt.
Ja da sprichst du ein Thema an was auch ich immer mehr beobachte 😎🤷♀️ denke das es Instagram und co nicht gerade dazu beigetragen haben besser in der Kommunikation zu werden . Sondern viele der Meinung sind das man super gut Menschen auswechseln kann
Sehr schön geschrieben Kay und wichtiges Thema! Was mich in „der heutigen Zeit“ beschäftigt ist, dass manchmal häufiger, digitaler Kontakt besteht aber sich verhältnismäßig selten getroffen wird aus vermeintlichen „Zeitgründen“. Ich versuche da bewusst drauf zu achten, den digitalen Kontakt durch persönlichen IRL Kontakt zu ersetzen.
Ich verstehe auch den Ansatz, dass es für eine gute Freundschaft egal ist, ob sich wöchentlich oder monatlich oder wann auch immer getroffen wird. Dennoch denke ich allerdings, dass es auch eine Frage der Prioritäten ist. Also egal wie viel los ist, wer wirklich möchte, schafft es Zeit zu finden bzw. zu schaffen. Ich denke, was auch wichtig ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht immer großartige Pläne und Programme planen müssen, um einander zu sehen.
Manchmal ist gerade das Besondere, dass man zu einer Person nach Hause geht und zum Beispiel beim Kisten packen für den Umzug hilft. Dabei quatscht und / oder herumalbert, Pizza bestellt und ein Glas Wein gemeinsam trinkt.
Ich denke, dass wir im „Erwachsenenalter“ leider oft vergessen, dass man auch die vermeintlich „banalen“, alltäglichen Tätigkeiten gemeinsam machen kann und das eine viel größere Nähe schafft und bedeutet als ein regelmäßig geplantes adrettes Abendessen in einem schicken Lokal.
Danke dir für diesen tollen Text und wichtigen Impuls!
Da habe ich tatsächlich auch letzt drüber nachgedacht, wollte den Aspekt jedoch nicht auch noch aufmachen... Früher haben wir uns einfach getroffen und rumgehangen, heute muss irgendwie immer eine Aktivität (und sei es nur Essen) dabei sein.
Wie immer danke ich dir für dienen Kommentar. So toll und wertschätzend, fast wie ein kleiner Aufsatz 🥰
Mir gefällt der Vergleich mit dem Zugabteil. Ich teile auch die Erfahrung, dass es sich mit Freunden, die man lange nicht getroffen hat, so wie immer anfühlt, wenn man sich wieder sieht. 😃
Dein Text beschreibt sehr liebevoll, was ich selbst auch erlebe. Ich bin auch oft der Kommunikator und Organisator und habe ebenso wie du, eine zeitlang damit gehadert. Aber inzwischen genieße ich auch lieber die gemeinsame Zeit, als über die Abwesenheit zu ärgern.
Eine Freundin von mir, die ich seit der 7. Klasse kenne, hat kürzlich geheiratet. Es geht nicht darum, dass ich eingeladen werden will. Das ist aus verschiedenen Gründen manchmal nicht mal möglich. Aber kein "Ich heirate am soundso vielten" oder "Ich habe geheiratet und hatte einen wunderschönen Tag" wäre schön gewesen.
Oft höre ich auch bei langfristigeren Planungen "Ich kann dazu noch gar nichts sagen, weil ich nicht weiß, was sich bis dahin noch so ergibt (bzw. ob ich da vielleicht gerade Urlaub mache)". Ich habe kein Problem damit mich festzulegen und ich glaube, dass meine Freunde das zu schätzen wissen. Aber es ist nunmal nicht jeder so und das müssen wir anderen akzeptieren.
Ganz wunderbar geschrieben. Über das Thema Freundschaften habe ich die letzten Tage auch intensiv nachgedacht. Aus anderen Gründen, die nicht hier her gehören.
Das war total interessant und sehr angenehm anzuhören ✨️ In dem Punkt mit dem "sich melden" habe ich mich wiedergefunden. Ich glaube ich habe insgeheim auch Angst, abgelehnt zu werden. Was oft, vor allem bei engen Freundschaften, echt blöd ist. Ich spreche sowas inzwischen aber auch an, weil sich dann meist herausstellt, dass man sich absolut sinnlos den Kopf zerbrochen hat 😊
hey, vielen Dank, lieber Kay schon wieder ein wunderschöner Text. Besonders gut gefällt mir. Der Vergleich mit dem Sonnensystem
Und ja das mit den Social Media ist auch so ein Punkt die Status Updates, die ich sage das hier ganz bewusst eingebildeten Freundschaften, die man da pflegt denn meistens sind es keine Freundschaften
Für Freundschaft braucht es schon ein bisschen mehr als digitalen Kontakt. Sicherlich man kann Kontakte aufbauen und aus dem einen oder anderen mögen sich dann auch Freundschaften entwickeln. Aber ja, wie gesagt aus meinem Verständnis heraus ist das bedeutet und Bedarf analoger Zeit und Wärme
aber aus meiner Erfahrung heraus ist es tatsächlich auch so. Freundschaft vergeht nicht. Also selbst wenn man über Jahre hinweg sich nicht sieht, nicht von sich hört und sich dann trifft, fühlt es sich immer an wie ab dem Moment, wo man sich als Freunde bezeichnet hat
Und aus der jetzigen Sicht mag das alles sehr beschwerlich und langsam klingen, aber es ist dennoch wunderschön. Ein Freund ist ein Freund und bleibt ein Freund.
Vielen Dank für deine lieben Worte :)
Natürlich gibt es auch freunde die wir verlieren... aber wer weiß ob es wirklich für immer ist ;)
Ein Text, der die jetzige Zeit deutlich macht.
Ich mag es auch nicht, wenn Leute bei Einladungen nicht wirklich zusagen und ich dann das Gefühl habe, sie kommen nur, weil sich nichts besseres ergeben hat.
Ich habe Freunde, die ich sehr selten sehe und wir hören auch nicht immerzu von einander. Aber wenn wir uns treffen, ist es, als wäre das letzte Mal gerade gestern gewesen. Trotzdem können wir uns aufeinander verlassen und wären im Notfall sofort für einander da.
Eine Schulfreundin meines Sohnes sprach einmal von Lebensweg-Begleitern. Menschen, denen man für einige Zeit nah ist, die dann aber wieder von der Bildfläche verschwinden. Ganz ohne Streit oder Uneinigkeiten, einfach, weil sich das Leben ändert.
Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass man 500 wahre Freunde haben kann, wie einem das Internet vorgaukelt. Vielleicht bin ich da aber auch altmodisch.
Ich freue mich jedes Mal über deine Texte. Die Themen passen in die Zeit und regen an, darüber nachzudenken und zu sprechen.
Toller Text - auch schön vorgelesen. Ich sag ja, du hast bei Veranstaltungen, die sich ums Vorlesen drehen, schon gewonnen, weil man dir einfach gerne zuhört.
Ich weiß schon, warum ich das Papier so schätze.. wenn sich jemand heutzutage hinsetzt und sich die Zeit nimmt für einen Menschen und mehrere Seiten auf Papier schreibt. Das ist immer eine Freude. Und wahrscheinlich gerade weil es heute kaum jemand macht sehr besonders.
Grüße von deinem Brieffreund, der auch immer mehr digital macht.. :)
Früher haben wir uns einfach "um 7 am Stein" getroffen, wenn wir Abends in die Stadt wollten - und dann kamen die Leute. Kein Whatsapp um 18:53 "Du ich schaffs nicht".
Ich glaube, das "ständig-on" Sein hat auch die Verbindlichkeit runtergeschraubt.
Hallo André,
stimmt, man war irgendwie verbindlicher. Das absagen viel nicht so leicht. Wir haben uns halt da getroffen :)
Schön das du in letzter Zeit häufiger auftauchst. Scheinst ja gefühlt kurz vorm Abo zu stehen ;)
Ja da sprichst du ein Thema an was auch ich immer mehr beobachte 😎🤷♀️ denke das es Instagram und co nicht gerade dazu beigetragen haben besser in der Kommunikation zu werden . Sondern viele der Meinung sind das man super gut Menschen auswechseln kann
Und später merken sie dann: Nein, das lässt sich nicht auswechseln.
Sehr schön geschrieben Kay und wichtiges Thema! Was mich in „der heutigen Zeit“ beschäftigt ist, dass manchmal häufiger, digitaler Kontakt besteht aber sich verhältnismäßig selten getroffen wird aus vermeintlichen „Zeitgründen“. Ich versuche da bewusst drauf zu achten, den digitalen Kontakt durch persönlichen IRL Kontakt zu ersetzen.
Ich verstehe auch den Ansatz, dass es für eine gute Freundschaft egal ist, ob sich wöchentlich oder monatlich oder wann auch immer getroffen wird. Dennoch denke ich allerdings, dass es auch eine Frage der Prioritäten ist. Also egal wie viel los ist, wer wirklich möchte, schafft es Zeit zu finden bzw. zu schaffen. Ich denke, was auch wichtig ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht immer großartige Pläne und Programme planen müssen, um einander zu sehen.
Manchmal ist gerade das Besondere, dass man zu einer Person nach Hause geht und zum Beispiel beim Kisten packen für den Umzug hilft. Dabei quatscht und / oder herumalbert, Pizza bestellt und ein Glas Wein gemeinsam trinkt.
Ich denke, dass wir im „Erwachsenenalter“ leider oft vergessen, dass man auch die vermeintlich „banalen“, alltäglichen Tätigkeiten gemeinsam machen kann und das eine viel größere Nähe schafft und bedeutet als ein regelmäßig geplantes adrettes Abendessen in einem schicken Lokal.
Danke dir für diesen tollen Text und wichtigen Impuls!
Da habe ich tatsächlich auch letzt drüber nachgedacht, wollte den Aspekt jedoch nicht auch noch aufmachen... Früher haben wir uns einfach getroffen und rumgehangen, heute muss irgendwie immer eine Aktivität (und sei es nur Essen) dabei sein.
Wie immer danke ich dir für dienen Kommentar. So toll und wertschätzend, fast wie ein kleiner Aufsatz 🥰
Sehr gerne, ich freue mich auch immer über deine Texte! 🤗
Mir gefällt der Vergleich mit dem Zugabteil. Ich teile auch die Erfahrung, dass es sich mit Freunden, die man lange nicht getroffen hat, so wie immer anfühlt, wenn man sich wieder sieht. 😃
Hatte fast sorge, dass sich das zu abgegriffen anfasst... doch am Ende ist es eines der treffendsten Bilder dafür, die wir haben :)
Dein Text beschreibt sehr liebevoll, was ich selbst auch erlebe. Ich bin auch oft der Kommunikator und Organisator und habe ebenso wie du, eine zeitlang damit gehadert. Aber inzwischen genieße ich auch lieber die gemeinsame Zeit, als über die Abwesenheit zu ärgern.
Eine Freundin von mir, die ich seit der 7. Klasse kenne, hat kürzlich geheiratet. Es geht nicht darum, dass ich eingeladen werden will. Das ist aus verschiedenen Gründen manchmal nicht mal möglich. Aber kein "Ich heirate am soundso vielten" oder "Ich habe geheiratet und hatte einen wunderschönen Tag" wäre schön gewesen.
Oft höre ich auch bei langfristigeren Planungen "Ich kann dazu noch gar nichts sagen, weil ich nicht weiß, was sich bis dahin noch so ergibt (bzw. ob ich da vielleicht gerade Urlaub mache)". Ich habe kein Problem damit mich festzulegen und ich glaube, dass meine Freunde das zu schätzen wissen. Aber es ist nunmal nicht jeder so und das müssen wir anderen akzeptieren.
Vielen leiben Dank Simon für deine Gedanken und das du dir immer so ausführlich Zeit nimmst dafür etwas zu meinen Texten zu schreiben.
Das gibt mir viel :)
Das freut mich zu hören :)
Danke, dass du Texte schreibst, auf die ich gerne länger antworte.
Ganz wunderbar geschrieben. Über das Thema Freundschaften habe ich die letzten Tage auch intensiv nachgedacht. Aus anderen Gründen, die nicht hier her gehören.
Danke für deine Gedanken!
Sehr gerne Barbara. Freue mich sehr, dass es dir gefällt :)
Das war total interessant und sehr angenehm anzuhören ✨️ In dem Punkt mit dem "sich melden" habe ich mich wiedergefunden. Ich glaube ich habe insgeheim auch Angst, abgelehnt zu werden. Was oft, vor allem bei engen Freundschaften, echt blöd ist. Ich spreche sowas inzwischen aber auch an, weil sich dann meist herausstellt, dass man sich absolut sinnlos den Kopf zerbrochen hat 😊
Hat mir gut gefallen, wie Du dieses Thema einfängst!
Ich finde verwandte Gedanken drin. Und Wahrheiten, stabile Wahrheiten.