hey, vielen Dank, lieber Kai schon wieder ein wunderschöner Text. Besonders gut gefällt mir. Der Vergleich mit dem Sonnensystem
Und ja das mit den Social Media ist auch so ein Punkt die Status Updates, die ich sage das hier ganz bewusst eingebildeten Freundschaften, die man da pflegt denn meistens sind es keine Freundschaften
Für Freundschaft braucht es schon ein bisschen mehr als digitalen Kontakt. Sicherlich man kann Kontakte aufbauen und aus dem einen oder anderen mögen sich dann auch Freundschaften entwickeln. Aber ja, wie gesagt aus meinem Verständnis heraus ist das bedeutet und Bedarf analoger Zeit und Wärme
aber aus meiner Erfahrung heraus ist es tatsächlich auch so. Freundschaft vergeht nicht. Also selbst wenn man über Jahre hinweg sich nicht sieht, nicht von sich hört und sich dann trifft, fühlt es sich immer an wie ab dem Moment, wo man sich als Freunde bezeichnet hat
Und aus der jetzigen Sicht mag das alles sehr beschwerlich und langsam klingen, aber es ist dennoch wunderschön. Ein Freund ist ein Freund und bleibt ein Freund.
Sehr schön geschrieben Kay und wichtiges Thema! Was mich in „der heutigen Zeit“ beschäftigt ist, dass manchmal häufiger, digitaler Kontakt besteht aber sich verhältnismäßig selten getroffen wird aus vermeintlichen „Zeitgründen“. Ich versuche da bewusst drauf zu achten, den digitalen Kontakt durch persönlichen IRL Kontakt zu ersetzen.
Ich verstehe auch den Ansatz, dass es für eine gute Freundschaft egal ist, ob sich wöchentlich oder monatlich oder wann auch immer getroffen wird. Dennoch denke ich allerdings, dass es auch eine Frage der Prioritäten ist. Also egal wie viel los ist, wer wirklich möchte, schafft es Zeit zu finden bzw. zu schaffen. Ich denke, was auch wichtig ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht immer großartige Pläne und Programme planen müssen, um einander zu sehen.
Manchmal ist gerade das Besondere, dass man zu einer Person nach Hause geht und zum Beispiel beim Kisten packen für den Umzug hilft. Dabei quatscht und / oder herumalbert, Pizza bestellt und ein Glas Wein gemeinsam trinkt.
Ich denke, dass wir im „Erwachsenenalter“ leider oft vergessen, dass man auch die vermeintlich „banalen“, alltäglichen Tätigkeiten gemeinsam machen kann und das eine viel größere Nähe schafft und bedeutet als ein regelmäßig geplantes adrettes Abendessen in einem schicken Lokal.
Danke dir für diesen tollen Text und wichtigen Impuls!
Mir gefällt der Vergleich mit dem Zugabteil. Ich teile auch die Erfahrung, dass es sich mit Freunden, die man lange nicht getroffen hat, so wie immer anfühlt, wenn man sich wieder sieht. 😃
Dein Text beschreibt sehr liebevoll, was ich selbst auch erlebe. Ich bin auch oft der Kommunikator und Organisator und habe ebenso wie du, eine zeitlang damit gehadert. Aber inzwischen genieße ich auch lieber die gemeinsame Zeit, als über die Abwesenheit zu ärgern.
Eine Freundin von mir, die ich seit der 7. Klasse kenne, hat kürzlich geheiratet. Es geht nicht darum, dass ich eingeladen werden will. Das ist aus verschiedenen Gründen manchmal nicht mal möglich. Aber kein "Ich heirate am soundso vielten" oder "Ich habe geheiratet und hatte einen wunderschönen Tag" wäre schön gewesen.
Oft höre ich auch bei langfristigeren Planungen "Ich kann dazu noch gar nichts sagen, weil ich nicht weiß, was sich bis dahin noch so ergibt (bzw. ob ich da vielleicht gerade Urlaub mache)". Ich habe kein Problem damit mich festzulegen und ich glaube, dass meine Freunde das zu schätzen wissen. Aber es ist nunmal nicht jeder so und das müssen wir anderen akzeptieren.
Toller Text - auch schön vorgelesen. Ich sag ja, du hast bei Veranstaltungen, die sich ums Vorlesen drehen, schon gewonnen, weil man dir einfach gerne zuhört.
Ich weiß schon, warum ich das Papier so schätze.. wenn sich jemand heutzutage hinsetzt und sich die Zeit nimmt für einen Menschen und mehrere Seiten auf Papier schreibt. Das ist immer eine Freude. Und wahrscheinlich gerade weil es heute kaum jemand macht sehr besonders.
Grüße von deinem Brieffreund, der auch immer mehr digital macht.. :)
Ganz wunderbar geschrieben. Über das Thema Freundschaften habe ich die letzten Tage auch intensiv nachgedacht. Aus anderen Gründen, die nicht hier her gehören.
hey, vielen Dank, lieber Kai schon wieder ein wunderschöner Text. Besonders gut gefällt mir. Der Vergleich mit dem Sonnensystem
Und ja das mit den Social Media ist auch so ein Punkt die Status Updates, die ich sage das hier ganz bewusst eingebildeten Freundschaften, die man da pflegt denn meistens sind es keine Freundschaften
Für Freundschaft braucht es schon ein bisschen mehr als digitalen Kontakt. Sicherlich man kann Kontakte aufbauen und aus dem einen oder anderen mögen sich dann auch Freundschaften entwickeln. Aber ja, wie gesagt aus meinem Verständnis heraus ist das bedeutet und Bedarf analoger Zeit und Wärme
aber aus meiner Erfahrung heraus ist es tatsächlich auch so. Freundschaft vergeht nicht. Also selbst wenn man über Jahre hinweg sich nicht sieht, nicht von sich hört und sich dann trifft, fühlt es sich immer an wie ab dem Moment, wo man sich als Freunde bezeichnet hat
Und aus der jetzigen Sicht mag das alles sehr beschwerlich und langsam klingen, aber es ist dennoch wunderschön. Ein Freund ist ein Freund und bleibt ein Freund.
Sehr schön geschrieben Kay und wichtiges Thema! Was mich in „der heutigen Zeit“ beschäftigt ist, dass manchmal häufiger, digitaler Kontakt besteht aber sich verhältnismäßig selten getroffen wird aus vermeintlichen „Zeitgründen“. Ich versuche da bewusst drauf zu achten, den digitalen Kontakt durch persönlichen IRL Kontakt zu ersetzen.
Ich verstehe auch den Ansatz, dass es für eine gute Freundschaft egal ist, ob sich wöchentlich oder monatlich oder wann auch immer getroffen wird. Dennoch denke ich allerdings, dass es auch eine Frage der Prioritäten ist. Also egal wie viel los ist, wer wirklich möchte, schafft es Zeit zu finden bzw. zu schaffen. Ich denke, was auch wichtig ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht immer großartige Pläne und Programme planen müssen, um einander zu sehen.
Manchmal ist gerade das Besondere, dass man zu einer Person nach Hause geht und zum Beispiel beim Kisten packen für den Umzug hilft. Dabei quatscht und / oder herumalbert, Pizza bestellt und ein Glas Wein gemeinsam trinkt.
Ich denke, dass wir im „Erwachsenenalter“ leider oft vergessen, dass man auch die vermeintlich „banalen“, alltäglichen Tätigkeiten gemeinsam machen kann und das eine viel größere Nähe schafft und bedeutet als ein regelmäßig geplantes adrettes Abendessen in einem schicken Lokal.
Danke dir für diesen tollen Text und wichtigen Impuls!
Mir gefällt der Vergleich mit dem Zugabteil. Ich teile auch die Erfahrung, dass es sich mit Freunden, die man lange nicht getroffen hat, so wie immer anfühlt, wenn man sich wieder sieht. 😃
Dein Text beschreibt sehr liebevoll, was ich selbst auch erlebe. Ich bin auch oft der Kommunikator und Organisator und habe ebenso wie du, eine zeitlang damit gehadert. Aber inzwischen genieße ich auch lieber die gemeinsame Zeit, als über die Abwesenheit zu ärgern.
Eine Freundin von mir, die ich seit der 7. Klasse kenne, hat kürzlich geheiratet. Es geht nicht darum, dass ich eingeladen werden will. Das ist aus verschiedenen Gründen manchmal nicht mal möglich. Aber kein "Ich heirate am soundso vielten" oder "Ich habe geheiratet und hatte einen wunderschönen Tag" wäre schön gewesen.
Oft höre ich auch bei langfristigeren Planungen "Ich kann dazu noch gar nichts sagen, weil ich nicht weiß, was sich bis dahin noch so ergibt (bzw. ob ich da vielleicht gerade Urlaub mache)". Ich habe kein Problem damit mich festzulegen und ich glaube, dass meine Freunde das zu schätzen wissen. Aber es ist nunmal nicht jeder so und das müssen wir anderen akzeptieren.
Toller Text - auch schön vorgelesen. Ich sag ja, du hast bei Veranstaltungen, die sich ums Vorlesen drehen, schon gewonnen, weil man dir einfach gerne zuhört.
Ich weiß schon, warum ich das Papier so schätze.. wenn sich jemand heutzutage hinsetzt und sich die Zeit nimmt für einen Menschen und mehrere Seiten auf Papier schreibt. Das ist immer eine Freude. Und wahrscheinlich gerade weil es heute kaum jemand macht sehr besonders.
Grüße von deinem Brieffreund, der auch immer mehr digital macht.. :)
Ganz wunderbar geschrieben. Über das Thema Freundschaften habe ich die letzten Tage auch intensiv nachgedacht. Aus anderen Gründen, die nicht hier her gehören.
Danke für deine Gedanken!