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Avatar von Simon M. Jahr

Lieber Kay, ich habe deinen Text in der Tram, auf dem Weg zum Kino (Corpus Delicti), zu lesen angefangen, bin an der vollkommen falschen Stelle ausgestiegen und für diesen Kommentar sitze ich in einem kleinen Park auf einer Bank.

Für mich bist du hier zu einer Art Vorbild geworden. Du hast mir gezeigt, dass es schon darum geht, sich selbst zu zeigen, aber dass das nicht heißt, sich zu verstellen oder die Ellenbogen auszufahren. Zudem struggelst du immer wieder (da haben wir schon ab und zu drüber gesprochen) und machst trotzdem weiter oder scheinst daraus sogar Kraft zu ziehen. Das ist bewundernswert.

Deine Reise zum Hier und Jetzt finde ich nicht nur sehr sensibel und mutig, weil detailliert beschrieben, sondern auch sehr bemerkenswert. Es hätte so viele Momente geben können, in denen du den Stift nicht nur zur Seite hättest legen können, sondern gleich zerbrechen und wegwerfen. Aber du hast immer wieder zurück gefunden und das zeigt mir mehr als alles andere, dass Schreiben eine sehr wichtige Bedeutung für dich hat. Und es ist so schön, dass das, was dir so viel bedeutet, jetzt endlich auch Lob und Anerkennung bringt: Die Möglichkeit der Printausgabe, Applaus auf den Lesebühnen, eine wachsende Schar an DaL-Süchtigen (zu denen ich mich auch schon lange zähle) und wie ich finde, eine Stimme, der ich auch in den Kommentaren gerne zuhöre, was sie zu sagen hat.

Die Reise hat gerade erst angefangen und ich freue mich auf das, was noch kommt. 🫶

Avatar von Winnie

Es gehört viel Mut dazu, sein Innerstes für alle sichtbar zu machen,

Genau soviel Mut gehört dazu, immer wieder anzufangen.

Sir Winston Churchill soll gesagt haben : Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.

Du beherrscht diese Kunst, auch wenn es manchmal schwer ist. Du läßt andere daran teilhaben, die dadurch vielleicht sehen, dass es möglich ist. Dafür bewundere ich dich.

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